| Der Beruf Gärtner/in |
| Wachsende Chancen | |||||||||||||||
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gibt's beim Gärtner. Pflanzen sind keine Modeerscheinung, ihre Bedeutung für Mensch und Umwelt nimmt stetig zu. Der Bedarf an hochwertigen Pflanzen und an frischem Gemüse aus heimischem Anbau steigt weiter an. Der Trend geht zum Fachmann, zur intensiven Beratung. Während die Gesamtwirtschaft schrumpfte, wuchs der Gartenbau weiter. Mit 740 Mio. Euro (1998) erwirtschaftet er auf nur 0.8% der landwirtschaftlichen Nutzfläche über die Hälfte der Verkaufserlöse aus pflanzlichen Erzeugnissen in Baden-Württemberg.
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| Wer Gärtner/-in werden möchte, sollte einen Hauptschulabschluß haben. Mittlere Reife oder Abitur erleichtern die Fort- und Weiterbildung. Entscheidende Voraussetzungen für den beruflichen Erfolg sind die Fähigkeiten, Zusammenhänge in der Natur zu erkennen und praktisch umzusetzen, Geschicklichkeit, Einsatzbereitschaft, Verantwortungsbewußtsein, technisches und kaufmännisches Verständnis sowie Sinn für Farben und Formen. | |||||||||||||||
| Die
Ausbildung erfolgt in den
über 1.000 anerkannten Ausbildungsbetrieben und dauert in der Regel
drei Jahre. In Baden-Württemberg werden z.Z. rund 2.000 junge Gärtnerinnen
und Gärtner ausgebildet (1/3 Mädchen). Parallel zur praktischen
Ausbildung wird das theoretische Wissen durch die Berufsschule vermittelt.
Der Unterricht erfolgt berufsbegleitend oder in Einwochenblocks. Berufsschulen gibt es z. B. in Göppingen, Heilbronn, Villingen oder in Stuttgart-Hohenheim. Die Prüfungen werden von den Regierungspräsidien durchgeführt, welche auch die Ausbildungsbetriebe anerkennen. Die gärtnerische Berufsausbildung ist so breit angelegt, daß nach der Abschlußprüfung eine Tätigkeit auch in einer anderen Fachrichtung möglich ist. |
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| Nach mindestens zwei bzw. drei Praxisjahren kann die Techniker- bzw. Meisterprüfung abgelegt werden. Zur Vorbereitung darauf werden in Stuttgart-Hohenheim, in Heidelberg und in Ludwigsburg zwei- bzw. einjährige Kurse angeboten. Gärtnermeister und Gartenbautechniker sind als Führungskräfte oder Betriebsleiter tätig und dürfen ausbilden. | |||||||||||||||
| Vielseitig sind die Weiterbildungsmöglichkeiten. Sie reichen von den regionalen Angeboten der Junggärtnergruppen über die staatlichen und berufsständischen Einrichtungen (die gerade hier in Baden-Württemberg besonders ausgeprägt sind) bis hin zur Bildungsstätte des Deutschen Gartenbaus. Jeder kann sich in diesem Beruf seinen Interessen und Fähigkeiten entsprechend weiterqualifizieren. | |||||||||||||||
| Für engagierte und fachlich fitte Gärtner bestehen gute Berufsaussichten. Der Gartenbau verzeichnet ein krisenunabhängiges, stetiges Wachstum mit ständigem Bedarf an Fachkräften. | |||||||||||||||
| Weitergehende Informationen über diesen "Beruf voller Leben" gibt es unter www.Beruf-Gaertner.de und samt regionaler Liste über die staatlich anerkannten Ausbildungsbetriebe bei: | |||||||||||||||
| Württembergischer
Gärtnereiverband e.V. 70180 Stuttgart, Neue Weinsteige 160 Fax 0711 609694 · info@w-g-v.de |
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WÜRTTEMBERGISCHER GÄRTNEREIVERBAND
e.V. |